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  • Foto ©: Bodo Vitus

    Geiler Titel!

    Jockel Tschiersch plündert sein Lebenswerk: Liest, lügt & lästert

    Jockel Tschiersch in Hochform: abgedrehte Geschichten, gelesen, erzählt und gespielt. Neues neben Erprobtem, Szenen aus dem Leben, Highlights aus Romanen, die Filme werden sollten und Drehbücher, die zu Romanen wurden. Erfundene Schlagabtäusche aus dem Leben eines Spätpubertierenden, Sauereien aus dem erotischen Frühwerk lösen sich ab mit solistischen Massenszenen und formlosen Frechheiten. Seien es die Leiden eines Schnarchsacks, misslungene Schönheitsoperationen, grenzwertige Rosenkäufe, Einchecken in einer Billig-Hotelkette, ein Psychotherapeut mit Börnout, Orientierungsverlust beim Discounter oder gescheiterte Verführungsversuche eines geschiedenen Scheidungsanwalts: Dichtung und Wahrheit, Normalität und Psychose, Künstlerpech und Deppenglück, alles mit Leidenschaft und rampensäuischer Gnadenlosigkeit serviert.

    Ein Prosa-Partisan auf der Bühne, Wort-Vollautomat mit 130 Silben pro Minute, Reading Rambo, Schauspieler im Rausch der Silben, High-End-Quassler und Schreck der Verlage.

    Zwei Stunden Geschichten vom Fachmann, Schlamm Poetry, verbale Vehemenzen, sozusagen prickelnde Prosa vom Fass. Jenseits jeder Schweigepflicht, in der Unendlichkeit des Mündlichen, immer schön zwischen den Stühlen und zwischen den Fronten, auf der Suche nach dem geilen Titel. Oder nach der ausgebufften Story für den saublöden Titel. Gemein, albern, böse, oder einfach nur mal sentimental. Definitiv zu laut für sein Alter und für die Kunst, 4o Jahre lang Geheimtip zu bleiben. Die Mission heisst ‚Maul halten impossible’, jeder Titel und jedes Mittel gerade gut genug für den hehren Zweck, das Publikum mitzureißen auf einen Trip durch Phantasie und Realität.